Frage von GothicWolf: Speisesalz aus Pflanzenasche, giftig bei regelmäßiger Einnahme?
Zitat Wikipedia:
"Durch Auswaschen von Pflanzenasche gewinnen die Indianer Südamerikas ein salzhaltiges Produkt, welches viel Kaliumchlorid enthält. Dieselbe Methode wird bis heute in einigen Regionen West- und Zentralafrikas angewendet."
Meinen Nachforschungen nach leuft dieses verfahren ca
folgendermasen ab:
1. Pflanzenasche, vermutlich vom Feuerholz,
wird in ein offenes Gefäs gegeben und erhitzt
bis es volkommen Weiß ist.
2. Nun wird diese in Wasser aufgelöst.
Natriumchlorid und Kaliumchlorid lösen sich auf, die anderen Salze setzen sich ab,
das Wasser wird durch ein stück Stoff gefiltert.
3. Schritt 2 wird wiederholt bis alles Lösbare ausgelöst ist.
4. Das Wasser wird verdampft.
Nun hat man eine Mischung aus Natriumklorid und Kaliumchlorid die man als Speisesalz nutzen könte.
Soweit ich weis ist Kaliumchlorid allerdings giftig ab einer gewissen konzentration.
Ist die Konzentration von Kaliumchlorid bei dieser Herstellung bereits Giftig bei Täglicher einname dieses Salzes?
Beste Antwort:
Answer by Platon
Kaliumchlorid wird wie Natriumchlorid (Kochsalz) von der Behörde als: "KEIN gefährliches Produkt gemäß Richtlinie 67/548/EWG" bezeichnet, es besteht keine besondere Gefahr.
Es gibt zu jedem chem. Stoff ein Sicherheitsdatenblatt (siehe in den Quellinks unten), in dem unter anderem die Toxikologie des Stoffes angegeben wird.
Hier wird der LD50 Wert für Kaliumchlorid mit 2.600 mg/kg (bezogen auf Rattentest) angegeben, für Natriumchlorid ist dieser Wert mit 3.000 mg/kg etwas höher, das bedeutet im Klartext, dass Kaliumchlorid etwas toxischer wirkt als Kochsalz, aber nur, wenn in sehr großen Mengen zu sich genommen, also kein Problem...
LG Platon:
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